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| Gerade zu Beginn von Projekten |
(für uns oft (Produkt-)Entwicklungs- und Re-Organisationsprojekte)
sind die Unsicherheiten hoch. |
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| Gerade
zu Beginn von Projekten |
legt man auch über die "Architektur"
die wesentlichen Fundamente und Richtungen, den "pathway to success",
fest.* |
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| Gerade
zu Beginn von Projekten |
ist es also wichtig, diese Fundamente und
Richtungen gezielt in Frage zu stellen. |
Das
Projekt-Team, dass sich diese Grundlagen oft in mühsamen Kompromissen abgerungen
hat (es musste ja parallel auch noch die "storming"- und "forming"-Phase
"ausfechten"), kann sich oftmals nicht ausreichend vom gefundenen Pfad lösen.
Es kann nicht (selbst-)kritisch (genug) investigieren, wo es möglicherweise
Denkfehler und blinde Flecken hat.
Challenge
Boards (manchmal wird es auch "Grilling"** genannt) schaffen
diesen "befreiten Blick".
Aus
unserer Erfahrung ist es gut, Challenge Boards an eine Reihe von Regeln
zu knüpfen, mindestens aber die Folgenden:
- Exzellente
Vorbereitung (Teilnehmer sollten Wochen vorher Material zum Einlesen
haben und dies dann auch tun, am besten mit Fragebogen vorab)
-
Fakten-orientierte Diskussion, Hierarchien sollten besser ausgeblendet
sein/werden (ggf. Moderation)
-
Freie Meinungsäußerung, dabei deutliche Trennung von "Wissen",
"Annahmen", "Schlüssen" und "Spekulationen"
-
Rollenzuweisung im Meeting (ggf. mit der 6-Farben-Methode/de Bono),
um eine vielseitige/-schichtige Bewertung zu erhalten
-
Kein "Advise"-Charakter, sondern stichhaltige Hinweise auf
"Verbesserungsmöglichkeiten" und nicht bedachte Aus-
oder Wechselwirkungen (das Projekt-Team bleibt führend!)
-
Raum für Diskussion und "ins Unreine sprechen"
-
Protokollierung und Follow-Up/Nachbetrachtung
-
Zwei- bis viermalige Wiederholung in der frühen Projektphase
Wenn Sie dabei nachhaltig Erfolg haben wollen, sollten Sie bedenken, wie
Sie Challenge Boards als "Kulturmerkmal" in Ihrem Haus einführen
können.
Gerade zu Beginn eines solchen Projektes, .......
weiter zu:
Forschung & Entwicklung | Gesundheitsmanagement | Change Management |
Qualitäts- und Leistungsmanagement | > Challenge Boards | Design for 6-Sigma
*
Eine Produktentwicklung eines Kunden hat M€ 10 gekostet, die Investitionen
in
die nachfolgende Produktion und Logistik M€ 53, die "Marketingmaschine"
inkl.
Supply Chain Management in Gang zu setzen dann, global, weitere M€
115!
**
Als Abgrenzung: "lessons learned" sehen wir eher in Projekten,
die "kurz vor der
Wand stehen" oder abgeschlossen sind. Hier geht es um den "quick
move" in die richtige
(oder rettende) Richtung oder die Sicherung von Wissen für die Zukunft.
Beides läuft nach anderen Regeln.
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